{"id":110,"date":"2020-01-10T10:41:00","date_gmt":"2020-01-10T09:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/demosites.io\/web-agency-gb\/?p=1"},"modified":"2022-03-14T14:31:41","modified_gmt":"2022-03-14T13:31:41","slug":"hello-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/medienvielfalt.net\/index.php\/2020\/01\/hello-world\/","title":{"rendered":"Integration auf Augenh\u00f6he: \u201enetzwerk medien.vielfalt!\u201c nimmt Arbeit auf"},"content":{"rendered":"\n<p>Die W\u00fcste Welle, das Freie Radio f\u00fcr T\u00fcbingen, Reutlingen und die Umgebung, hat gemeinsam mit weiteren bundesweiten Partnerorganisationen ein Netzwerk initiiert. Dieses soll gefl\u00fcchteten Menschen, die in Radioredaktionen und Medienprojekten aktiv sind, eine bundesweite Stimme geben. Das \u201enetzwerk medien.vielfalt!\u201c startete am 1. Januar 2020 in Kooperation mit Medieninitiativen in der ganzen Republik.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist das Netzwerk?<\/h3>\n\n\n\n<p>Freie Radios \u00f6ffnen neue Horizonte: Zum Jahreswechsel startete die W\u00fcste Welle das Projekt \u201enetzwerk medien.vielfalt!\u201c. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, ein nachhaltiges und \u00fcberregionales Netzwerk von Gefl\u00fcchtetenredaktionen in ganz Deutschland zu etablieren. Dieses soll die Perspektiven von Gefl\u00fcchteten im medialen Diskurs h\u00f6rbarer machen und ihnen ein gesellschaftliches und individuelles Empowerments erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Netzwerk soll gefl\u00fcchteten Menschen die M\u00f6glichkeit geben, sich aktiv am institutionellen und gesellschaftlichen Geschehen in Deutschland zu beteiligen. Dies soll zu einer kulturellen wie medialen Vielfalt beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe von zwei Jahren sollen sich Menschen in ganz Deutschland an der gemeinsamen Arbeit beteiligen: Die Gesamtkoordination f\u00fcr Projekt und Netzwerk liegt in T\u00fcbingen. Die W\u00fcste Welle arbeitet mit insgesamt vier Partnerinstitutionen zusammen, die die Regionalkoordinationen \u00fcbernehmen: Radio Corax in Halle ist f\u00fcr den Bereich Nord zust\u00e4ndig, der Verein Kopiloten e.V. in Kassel koordiniert den Bereich Mitte, Radio Dreyeckland in Freiburg k\u00fcmmert sich um die Region S\u00fcdwest und Radio Z in N\u00fcrnberg ist der Ansprechpartner f\u00fcr die Region S\u00fcdost. Au\u00dferdem bereits im Boot sind insgesamt acht lokale interkulturelle bzw. Gefl\u00fcchteten-Redaktionen an verschiedenen Standorten, unter anderem auch die Redaktion \u201eNewcomerNEWS\u201c, die seit 2016 in T\u00fcbingen arbeitet und auch mit dem Wandzeitungsprojekt \u201eT\u00fcNews international\u201c des Landkreises kooperiert. Insgesamt sollen w\u00e4hrend der Projektlaufzeit bis zu 20 lokale Redaktionen oder Medienprojekte Gefl\u00fcchteter das Netzwerk bereichern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie funktioniert es?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die zentralen Projektinhalte sind der Aufbau von nachhaltigen und niederschwelligen Kommunikations- und Netzwerkstrukturen, die Ausbildung von ehrenamtlichen Redakteur_innen mit Fluchtgeschichte und das institutionelle Lernen der Medienoutlets, bei denen sie aktiv sind. Es soll au\u00dferdem der Pr\u00e4sentation des Netzwerks und des Medienschaffens von Menschen mit Fluchtgeschichte in Deutschland dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu werden auf verschiedenen Ebenen des Netzwerks Medienworkshops stattfinden und die Teilnehmenden werden regelm\u00e4\u00dfig die M\u00f6glichkeit erhalten, auf Projekttreffen direkt miteinander zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die im Projekt entstehenden journalistischen Beitr\u00e4ge werden auf einem zentralen Audioportal ver\u00f6ffentlicht werden. Sp\u00e4ter im Projekt sind auch zwei regelm\u00e4\u00dfige Podcasts geplant und zum Projektende sollen in einer Ausstellung und einem gedruckten Magazin das Projekt und das mediale Schaffen von gefl\u00fcchteten Menschen in Deutschland dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zurzeit sind die Projektpartner dabei, grundlegende Kommunikations- und Kooperationsstrukturen aufzubauen. Am 5. und 6. Februar treffen sich alle Mitwirkende zum ersten Koordinationstreffen f\u00fcr das Netzwerk in T\u00fcbingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die wissenschaftliche Begleitung f\u00fcr das Projekt macht das ebenfalls in T\u00fcbingen ans\u00e4ssige Institut f\u00fcr gender- und diversit\u00e4tsbewusste Sozialforschung und Praxis (tifs). Dr. Gerrit Kaschuba wird das Projekt beratend begleiten und helfen, die geplante Kommunikation und Kooperation auf Augenh\u00f6he zwischen allen Projektaktiven zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Projektpartner kommt in den n\u00e4chsten zwei Jahren umfangreiche Arbeit zu, die nat\u00fcrlich auch einige Kosten verursacht: Finanziert wird das Projekt von der Stabstelle der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Migration, Fl\u00fcchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz (CDU, MdB f\u00fcr T\u00fcbingen-Hechingen) in Kooperation mit dem Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die W\u00fcste Welle, das Freie Radio f\u00fcr T\u00fcbingen, Reutlingen und die Umgebung, hat gemeinsam mit weiteren bundesweiten Partnerorganisationen ein Netzwerk initiiert. Dieses soll gefl\u00fcchteten Menschen, die in Radioredaktionen und Medienprojekten aktiv sind, eine bundesweite Stimme geben. 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